Facharzt für Innere Medizin
Lungen- u. Bronchialheilkunde Allergologie 
UmweltmedizinSchlaf - Apnoe - Diagnostik
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Beiträge

Lungenerkrankungen


Seltene Lungenerkrankungen

In meiner Praxis werden natürlich auch Patienten mit seltenen und in der Bevölkerung meist unbekannten Erkrankungen der Atmungsorgane behandelt. Details besprechen wir gerne bei einem persönlichen Beratungstermin.

Hier zur Orientierung eine Auswahl:

  • Sarkoidose
  • Exogen allergische Alveolitis
  • Eosinophile Pneumonie
  • Churg-Strauss-Syndrom
  • Lungenfibrose
  • Atempumpeninsuffizienz (z.B. bei Kyphoskoliose oder neuro-muskulären Erkrankungen)
  • Swyer-James-Syndom
  • Proteinase-Inhibitor-Mangel (α1-Antitrypsin-Mangel)
  • HIV-assozierte Lungenerkrankungen
  • Vogelhalter-Lunge
  • Farmer-Lunge
  • Allergische bronchopulmonale Aspergillose
  • Lungenabszess
  • Pleuraempyem
  • Mucoviscidose
  • Bäckerasthma
  • Idiopathische interstitielle Pneumonie
  • Lungenbeteiligung bei Kollagenosen, Vasculitis und Erkrankungen aus dem Rheumatischen Formenkreis („Rheumalunge“)
  • Pulmonale Hypertonie
  • Histoplasmose
  • Coccidioidomycose
  • Alveolarproteinose
  • Zustand nach Thorakoplastik/Kaustik
  • Staublunge/Silikose/Bergarbeiterlunge
  • Asbestose
  • Mesotheliom
     
Bei Bedarf arbeiten wir mit Haus- und Fachärzten sowie mit Kliniken eng zusammen.

Asthma bronchiale

Asthma bronchiale ist eine Atemwegserkrankung, die mit bronchialer Überempfindlichkeit einhergeht.

Diese drückt sich in einer wechselnd ausgeprägten Verengung der Bronchien aus. Zugrunde liegt eine chronische (eosinophile) Entzündung der Bronchialschleimhaut.
Je nach Auslöser der Atemwegsverengung unterscheidet man zwischen allergischem, intrinsischem, Anstrengungs- oder Infektasthma.

Leitsymptome sind unterschiedlich schwere, oft anfallsweise auftretende Atemnot oder Atembeklemmung, aber auch ungewöhnlich lang anhaltender Husten. Zwischen 5% und 10% der Bevölkerung in Deutschland leiden an Asthma bronchiale. Meist ist eine längerfristige Behandlung erforderlich, um eine dauerhafte Schädigung der Atmungsorgane zu verhindern.

Tuberkulose

Auch heute treten in Deutschland regelmäßig Infektionen mit Mycobacterium tuberculosis, dem Erreger der Tuberkulose, auf (8 Fälle pro Jahr auf 100.000 Einwohner).

Deutlich höher liegt die Rate unter Einwanderern und Asylsuchenden (255/100.000 in Hamburg). Die meist schleichend verlaufende Erkrankung kann alle Organe erfassen (Lunge/ Knochen/Lymphknoten/Uro-Genitalsystem etc.).

Bei Erkrankungen mit Bakterienausscheidung besteht Ansteckungsgefahr!

Die Erkrankung unterliegt lt. Seuchengesetz der Meldepflicht an die zuständige Gesundheitsbehörde.

Bronchial-Carcinom / Lungenkrebs

Eine lebensbedrohliche und besonders heimtückische Erkrankung stellen die verschiedenen Formen des Bronchial- oder Lungen-Carcinom (Lungenkrebs) dar.
Lange unerkannt und ohne Beschwerden, wird die Diagnose leider oft erst in fortgeschrittenen Stadien gestellt.

Dabei ist es doch für eine erfolgreiche Behandlung von entscheidender Bedeutung, die Erkrankung so früh wie möglich zu erkennen und der notwendigen und bestmöglichen Therapie zuzuführen. Die meisten Lungen-Carzinome sind auf das inhalative Rauchen zurückzuführen. Aber auch Nichtraucher sind betroffen (ca. 20% der Fälle). Bestimmte Schadstoffe (z.B. Asbest) führen häufig nach Jahrzehnten zu bösartigen Erkrankungen der Atmungsorgane.

Raucherschäden / Bronchitis(COPD)

Raucherschäden:

In der Lungen- und Bronchialheilkunde wird zwischen zwei Hauptschädigungen der Atemorgane durch Nikotinmissbrauch unterschieden:
  • chronisch obstruktive Bronchitis mit Lungenemphysem
  • Bronchial-Carcinom/Lungenkrebs
Nur die frühzeitige Diagnose kann bei diesen Erkrankungen die z. T. lebensbedrohlichen Folgen abwenden. Oft bestehen bei Rauchern noch keinerlei Symptome obwohl bei der ausführlichen Diagnostik bereits deutliche Schädigungszeichen aufgedeckt werden können.

20% aller Raucher entwickeln eine COPD, Raucher haben im Vergleich zu Nichtrauchern ein bis zu 20-fach erhöhtes Risiko, an einem Lungen-Carcinom zu erkranken.


Bronchitis/COPD/chronisch obstruktive Bronchitis:

Als „chronisch obstruktive Bronchitis“ (Chronic Obstructive Pulmonary Disease) bezeichnet man eine zunehmende („progressive“) und nicht mehr rückbildbare („irreversible“) Verengung der Atemwege.

Durch Medikamente lässt sich nur eine teilweise Erweiterung der Atemwege erreichen. Häufig kommt die COPD zusammen mit einem Lungenemphysem vor. Auslöser der COPD ist in den meisten Fällen das Zigarettenrauchen, aber auch Nichtraucher können betroffen sein.

Hauptsymptome sind zunehmende Atemnot bei Belastung, Einschränkung der Belastbarkeit, Husten und Auswurf. Zwischen 2% und 4% der Bevölkerung in Deutschland sind betroffen. Etwa 20% aller Raucher entwickeln eine COPD.

Adresse

  • Neuhauser Str. 15 80331 München
    Fußgängerzone Eingang in der Passage

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Di.  9:00-12:00 und 15:00 - 17:30
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